Zu Hauptinhalten überspringen

Cookie Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um die grundlegenden Funktionalitäten der Website zu gewährleisten und Ihr Online-Erlebnis zu verbessern. Sie können jederzeit die Verwendung der Cookies konfigurieren und akzeptieren oder Ihre Zustimmungsoptionen ändern.

Notwendige

Präferenzen

Analysen und Statistiken

Marketing

Automatisch übersetzter Text anzeigen Hinweis: Inhalt könnte automatisch übersetzt werden und nicht 100% korrekt sein.

Solidaritätsbekundung des Migrationsbeirates Mitte zum Anschlag auf die Menschen beim CSD-Fest am 25.07.2026

Avatar: Offizieller Post Offizieller Post

Geschlossen gegen Intoleranz und Hass

Mit Bestürzung, Trauer und Wut blicken wir auf die tragischen Ereignisse beim Berliner Christopher Street Day (CSD). Wir verurteilen diese Gewalttat. Unsere Gedanken und unser volles Mitgefühl gelten den Opfern, ihren Angehörigen und der gesamten queeren Community.

Der Täter wurde bereits ermittelt. Es ist ein junger Mann aus der migrantischen Community, der mutmaßlich von islamistischen Kräften radikalisiert worden ist. Wir stellen als Migrationsbeirat klar und unmissverständlich fest: Wir verurteilen diese menschenfeindliche Tat und distanzieren uns auf das Schärfste von jeder Form des religiösen Extremismus.

Islamismus ist keine Glaubensform, sondern eine menschenfeindliche Ideologie, die die Fundamente einer freien und offenen Gesellschaft bekämpft. Gewalt und Fanatismus stehen im absoluten Widerspruch zu den Werten von Respekt, menschlicher Würde und friedlichem Zusammenleben. Wer im Namen einer Religion Hass sät und Menschen angreift, ist auch gegen die friedlichen Muslime und Menschen mit Migrationsgeschichte in dieser Stadt.

Entschiedener Einspruch gegen die Instrumentalisierung durch die AfD

Gleichzeitig verurteilen wir aufs Schärfste die Art und Weise, wie rechtsextreme Kräfte und allen voran die AfD diese abscheuliche Tat bereits wenige Stunden später für ihre eigenen politischen Zwecke instrumentalisieren.

Noch bevor die Opfer versorgt und die Ermittlungen abgeschlossen sind, nutzen Funktionäre dieser Partei das Leid von Menschen aus, um pauschal gegen Geflüchtete, Muslime und Menschen mit Migrationsgeschichte zu hetzen. Diese Form der menschenfeindlichen Politik ist zutiefst verabscheuungswürdig:

·         Ein Schlag ins Gesicht der Opfer: Die Menschen auf dem CSD demonstrierten für eine offene, freie und vielfältige Gesellschaft – Werte, die von der AfD seit jeher bekämpft werden. Das Schicksal der Betroffenen nun für rassistische Hetze zu missbrauchen, tritt ihre Würde mit Füßen.

·         Zwei Seiten derselben Medaille: Ob „islamistische Gefährder“ oder rechtsextreme Hetzer – beide verfolgen letztlich dasselbe Ziel: Sie wollen Angst säen, das Miteinander zerstören und Unsicherheit schüren.

Wir lassen nicht zu, dass Rechtsextreme diesen Schmerz missbrauchen, um Keile in unsere Stadt und unsere Gesellschaft zu treiben. Wer das Leid von Opfern für Hassbotschaften ausnutzt, dem geht es nicht um Sicherheit, sondern um die Zersetzung unserer Demokratie.

Schulterschluss aller marginalisierten Gruppen

Die Strategie von Extremisten jeglicher Couleur wird nicht aufgehen. Genau jetzt werden wir noch enger zusammenstehen.

Gerade wir als Vertreter*innen von diskriminierten Gruppen in Berlin – ob Menschen mit Migrationsgeschichte, der queeren Community oder religiöse Minderheiten – lassen uns nicht gegeneinander ausspielen. Unsere Trennlinie verläuft nicht zwischen Herkünften, Religionen oder sexuellen Identitäten. Sie verläuft einzig und allein zwischen denjenigen, die für eine freie, sichere und demokratische Gesellschaft einstehen, und denjenigen, die diese vernichten wollen.

 Vielfalt ist unsere Stärke – Liebe und Solidarität siegen über Hass

Vielfalt ist kein Risiko, sondern der unschätzbare Mehrwert unserer Stadt. Doch diese Vielfalt kann nur blühen, wenn sich alle Menschen in Berlin sicher und frei bewegen können – unabhängig davon, wen sie lieben, woher sie kommen, wie sie aussehen oder woran sie glauben. Der Kampf gegen Rassismus, Queerfeindlichkeit und Fanatismus ist der gemeinsame Kampf eines jeden Einzelnen von uns.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Politik in Berlin dazu auf: Lasst uns gemeinsam gegen jede Form von Extremismus, Hass und Hetze aufstehen. Wir kämpfen zusammen für ein Berlin, in dem Freiheit und Miteinander unverhandelbar sind.

Denn eines steht fest und bleibt unumstößlich: Die Liebe muss und wird immer die stärkere Kraft sein als der Hass.

In tiefer Solidarität und Entschlossenheit

Der Migrationsbeirat Mitte

Dieses Statement basiert auf der Stellungnahme des Migrationsbeirats Reinickendorf.

Es wurde für den Migrationsbeirat Mitte durch den Vorstand ergänzt und im Umlaufverfahren vom Bezirksbeirat beschlossen.

03.08.2026

Kommentare

Ein Problem melden

Ist dieser Inhalt unangemessen?

Begründung:

Kommentare werden geladen ...

Melden Sie sich mit Ihrem Konto an oder registrieren Sie sich, um Ihren Kommentar hinzuzufügen.

Bestätigen

Bitte melden Sie sich an

Das Passwort ist zu kurz.

Teilen